Allgaeu News

Verhandlung in Kaufbeuren: Eltern hielten Tochter (19) in Wohnung fest

Freiheitsberaubung - Es war eine spektakuläre Aktion von Polizei und Feuerwehr, bei der im Februar 2017 auch eine Drehleiter zum Einsatz kam: Eine 19-jährige Türkin wurde damit vom Balkon ihrer elterlichen Wohnung geholt, in der sie angeblich seit Oktober 2016 gegen ihren Willen festgehalten worden sein soll. Hintergrund war offenbar, dass die junge Frau eine bevorstehende, arrangierte Heirat mit einem Landsmann nicht akzeptieren wollte. Ihre Eltern mussten sich jetzt wegen Freiheitsberaubung vor dem Kaufbeurer Schöffengericht verantworten. Trotz deutlicher Verdachtsmomente reichte hier die Beweislage nach Einschätzung aller Verfahrensbeteiligten nicht für eine Verurteilung wegen eines Verbrechens aus. Ein solches liegt vor, wenn eine Freiheitsberaubung länger als eine Woche dauert. Weil im vorliegenden Fall in einem Urteil wohl nur der Vorfall vom Tag des Polizei-Einsatzes geblieben wäre, wurde das Verfahren schließlich eingestellt.

Mehr über das Thema erfahren Sie in der Dienstagsausgabe unserer Zeitung vom 24.04.2018. Die Allgäuer Zeitung und ihre Heimatzeitungen erhalten Sie

Firma Eisen-Fendt investiert Millionen in Neubau in Marktoberdorf

Investitionen - Über 10 Millionen Euro (brutto) investiert das seit 1904 in Marktoberdorf ansässige Familienunternehmen Eisen-Fendt in ein neues Stahllager mit Hochregallager. Ein Grund zum Feiern. Beim offiziellen Spatenstich am Donnerstagvormittag ging Firmenchef Franz Josef Fendt auf die Gründe für den Neubau ein. ?Der Bedarf an unseren Produkten ist so sehr gestiegen, dass wir auf dem alten Gelände an räumliche Grenzen stoßen.? Vor allem Baustahl liefert das Unternehmen mit einem Jahresumsatz von 62 Millionen Euro an Kunden in einem Umkreis von 130 Kilometern. Über 50 000 Tonnen sind es pro Jahr. ?Mit der Aussiedelung in den Neubau bekommt der Stahlbereich nun die Chance, sich aus engen Verhältnissen weiter zu entwickeln?, sagte Fendt. Die Auswahl an eingelagerten Produkten werde sich bald verdreifachen, heißt es. Bereits im November soll der Umzug in die neue Halle erfolgen.

Mehr über das Thema erfahren Sie in der Freitagsausgabe der Allgäuer Zeitung, Ausgabe Marktoberdorf, vom 20.04.2018. Die Allgäuer Zeitung und ihre Heimatzeitungen erhalten Sie

Schulbusfahrer verhindert Verkehrsunfall in Biessenhofen

Aufmerksamkeit - Ein Schulbusfahrer reagierte schnell und leitete eine Vollbremsung ein, als in Biessenhofen in der Ebenhofener Straße ein 68-jähriger Pkw-Fahrer noch knapp vor ihm in eine Einmündung zu einem Geschäft abbiegen wollte und den Bus offensichtlich übersehen hat. Durch das Bremsen stürzte im Bus ein zehnjähriges Kind. Nach dem es vom Rettungsdienst untersucht wurde, konnte es wie die anderen Schüler auch, am Unterricht teilnehmen. Zu einem Zusammenstoß kam es nicht.

Frontalzusammenstoß in Obergünzburg: Vier Schwerverletzte

Unfall - In der Kemptener Straße in Obergünzburg sind am Dienstagnachmittag zwei Autos frontal ineinander gestoßen. Vier Menschen wurden offenbar schwer verletzt. Warum die beiden Autos kollidiert sind, ist noch nicht bekannt. Die Straße ist derzeit komplett gesperrt. Feuerwehr, Rettungsdienst, zwei Rettungshubschrauber und Polizei sind im Einsatz. Weitere Informationen folgen.

Mehr Geld für das Marktoberdorfer Hallenbad

Beschluss - Der Landkreis Ostallgäu zahlt der Stadt Marktoberdorf jährlich rund 46.000 Euro mehr dafür, dass die Stadt das Hallenbad für schulischen Schwimmunterricht zur Verfügung stellt. Das hat der Kreisausschuss in seiner jüngsten Sitzung beschlossen. Damit werden nun alle Ostallgäuer Schulstandorte mit Hallenbad gleich behandelt. Bereits im vergangenen Jahr hatte das Gremium entschieden, den Kommunen Buchloe und Obergünzburg mehr Geld für Hallenbadnutzung zu bezahlen. ?Es kann doch nicht sein, dass der Landkreis für gleiche Leistungen unterschiedliche Vereinbarungen trifft?, sagte Bürgermeister Dr. Wolfgang Hell. Diese ?Ungleichbehandlung? sei im Marktoberdorfer Stadtrat auf großes Unverständnis gestoßen. Mit der Neuregelung steigt der Anteil des Kreises von 11.500 Euro auf jährlich etwa 57.500 Euro.

Mehr über das Thema erfahren Sie in der Mittwochsausgabe der Allgäuer Zeitung, Ausgabe Marktoberdorf, vom 25.04.2018. Die Allgäuer Zeitung und ihre Heimatzeitungen erhalten Sie

Stall brennt bei Biessenhofen: 100.000 Euro Sachschaden

Feuer - Zum Brand eines Stalls kam es am Montag Morgen, gegen 7:00 Uhr bei Biessenhofen. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte war bereits eine starke Rauchentwicklung sichtbar. Durch die Freiwilligen Feuerwehren Ebenhofen, Biessenhofen, Altdorf, Marktoberdorf und Kaufbeuren konnte ein Übergreifen der Flammen auf weitere Gebäude verhindert werden. Der Stall wurde durch den Brand jedoch komplett zerstört. Ein Anwohner erlitt eine leichte Rauchgasvergiftung und musste ins Krankenhaus eingeliefert werden. Rund 25 Rinder konnten nahezu unversehrt aus dem Gebäude gebracht werden. Die Ermittlungen der Kriminalpolizei Kempten ergaben zwischenzeitlich, dass ein technischer Defekt an einem Kompaktlader für den Ausbruch des Brandes ursächlich gewesen war. Die Schadenshöhe beläuft sich auf etwa 100.000 Euro. Ein Anwohner erlitt eine leichte Rauchgasvergiftung, die im Stall befindlichen Rinder konnten aus dem Objekt gebracht werden.

Zustand der Wertach bei Marktoberdorf soll sich verbessern

Natur - Gerade zwischen Marktoberdorf und Kaufbeuren gilt der ökologische Zustand der Wertach laut Landesamt für Umwelt als ?mäßig?, zum Teil ?unbefriedigend?. Das soll sich stark ändern. Laut Wasserwirtschaftsamt ist man längst dabei, den Negativtrend zu stoppen. Welche Maßnahmen laufen und möglich sind, war Thema in Marktoberdorf, wo ein Gewässerschutzkonzept zur Zukunft der Wertach in den nächsten 20 Jahren in Auszügen vorgestellt wurde. Experten vom Wasserwirtschaftsamt machten klar, dass Naherholung und Naturschutz Hand in Hand laufen.

Mehr über das Thema erfahren Sie in der Dienstagsausgabe der Allgäuer Zeitung, Ausgabe Marktoberdorf, vom 24.04.2018. Die Allgäuer Zeitung und ihre Heimatzeitungen erhalten Sie

Tunnel ist das Herzstück der Umfahrung von Bertoldshofen

Planung - Große Ereignisse, wie es der Tunnelbau nahe Hausen darstellt, werfen ihre Schatten voraus. Bei der Bürgerversammlung erhielten die Einwohner von Bertoldshofen Informationen zu diesem Projekt aus erster Hand. Martin Zeindl, zuständig für Tunnelbau bei der Autobahndirektion Südbayern, nannte den Tunnel mit seinen 600 Metern Länge das Herzstück der Gesamtplanung für die Umfahrung. Sie soll nicht nur das Dorf, sondern auch Marktoberdorfs entlasten. Der Bau des Tunnels wird vier Jahre beanspruchen, in dessen zeitlichen Windschatten entsteht das restliche Vorhaben mit Ortsumfahrung und die B 472-Anbindung an die B12, nannte Ralf Eisele vom Staatlichen Bauamt Kempten als Zeitplan.

Mehr über das Thema erfahren Sie in der Montagsausgabe der Allgäuer Zeitung, Ausgabe Kaufbeuren, vom 23.04.2018. Die Allgäuer Zeitung und ihre Heimatzeitungen erhalten Sie

Motorradfahrer (61) nach Zusammenstoß bei Marktoberdorf schwer verletzt

Unfall - Am Samstagmittag kam es zwischen Marktoberdorf und Kohlhunden zu einem schweren Verkehrsunfall. Ein Autofahrer nahm einem 61-jährigen Motorrad Fahrer die Vorfahrt, weshalb er stürzte. Hierbei verletzte er sich schwer am Unterschenkel. Auf Grund voll angelegter Schutzkleidung konnten noch schlimmere Verletzungen vermieden werden. Der entstandene Sachschaden wurde auf ca. 14.000 Euro geschätzt. Der Unfallgeschädigte wird nach jetzigem Kenntnisstand wieder völlig genesen. Den Unfallverursacher erwartet nun eine Anzeige, welche der Staatsanwaltschaft zur Prüfung vorgelegt wird.

18. Allgäuer Straßenpreis eröffnet die Radsaison in der Region

Radsport - Es ist das größte Rennen im Allgäu und zugleich der zweite Lauf des Lightweight-Heiss-Cups 2018, bayerische Bergmeisterschaft und schwäbische Meisterschaft. Der Wettbewerb im Ostallgäuer Weiler Schweinlang bei Kraftisried ist gefragt bei den Sportlern und mittlerweile schon Kult. Heuer liegen dem RC Allgäu als Veranstalter bereits 270 Anmeldungen vor. ?110 Meldungen sind allein für das Hauptrennen gekommen?, freut sich Klaus Görig vom RCA, der den Cup leitet. Die Radsportler absolvieren mehrmals die 9,3 Kilometer lange Runde rund um Schweinlang.

Mehr über das Thema erfahren Sie in der Freitagsausgabe unserer Zeitung vom 13.04.2018. Die Allgäuer Zeitung und ihre Heimatzeitungen erhalten Sie

Falscher Polizeibeamter in Leuterschach

Betrugsversuch - Am Montagvormittag wurde eine Frau in Leuterschach von einer Person angerufen, die sich als Angehöriger der Polizeiinspektion in Marktoberdorf ausgab. Der Anrufer versuchte sie glauben zu machen, dass gegen sie in der Türkei ein Verfahren anhängig sei und sie einen Kriminaldirektor anrufen solle. Dieser forderte sie auf 1.400 Euro per Western Union zu überweisen, um eine Festnahme und Abschiebung in die Türkei zu verhindern. Statt das Geld zu überweisen wandte sie sich an die richtige Polizei und brachte den Vorfall zur Anzeige. Ein Schaden entstand nicht.

Wer hinter den Kulissen von Go to Gö in Görisried steckt

Musik-Festival - Da ist die kleine Baustelle neben der Kirche, auf der sich die Bauarbeiter ab und an etwas zurufen. Da ist die Frau, die mit einem Strauß Blumen Richtung Friedhof läuft. Hin und wieder kommt ein Auto die Hauptstraße entlang. Es ist ruhig an diesem Nachmittag in Görisried, der kleinen Gemeinde mit 1400 Einwohnern im Ostallgäu. Bald aber wird es mit der Stille vorbei sein. Auf der Wiese am nördlichen Ortsrand steht dann, eingerahmt vom Alpenpanorama, wieder das riesige Zirkuszelt. Das Zelt, in dem schon Gangsterrapper Sido, Rockstar Samu Haber und Schlagersänger Mickie Krause aufgetreten sind. Sie alle haben beim Musikfestival ?Go to Gö? Halt gemacht. Und mehr als zehnmal so viele Besucher hierhergelockt, wie Görisried Einwohner hat. Auf der anderen Seite des Dorfs steht Josef Guggemos ? graues Haar, kräftige Arme, gemütliches Lächeln ? und schaut auf die Plakate, die an der Wand lehnen. Hunderte sind es, alle in leuchtendem Rosa. 25 Jahre ?Go to Gö? steht darauf, außerdem die Bands und Künstler, die vom kommenden Freitag an im Ort auftreten werden: Mia Julia, LaBrassBanda oder SDP. Zum Jubiläum, sagt Guggemos, braucht es schon ein besonderes Programm. ?Das ist für uns das Nonplusultra, was wir in 25 Jahren gemeinsam auf die Beine gestellt haben. Eine Art ,Best of? aus allem?, sagt der 59-Jährige. Es gibt einen Partyabend, Heimatrock und Musiker, die man kennt.  Kaum wird es Frühling in Bayern, zieht es die Menschen zum Feiern nach draußen. Ein paar Wochen noch, dann starten die ersten Open Airs: ?Rock im Park? in Nürnberg, ?Rockavaria? am Münchner Königsplatz, ?Modular? in Augsburg. In Görisried ist vieles anders. Nicht nur, weil das Festival im Zelt stattfindet, einem Zirkuszelt noch dazu. Der Unterschied besteht vor allem darin, dass keine professionellen Veranstalter dahinter stehen, sondern die Görisrieder selbst, genauer gesagt der Sportverein und der Musikverein. Und allen voran Guggemos, der die Fußballsparte beim TSV Görisried leitet.

Was es heißt, ein Festival in der Größenordnung auf die Beine zu stellen, erfahren Sie in der Samstagsausgabe unserer Zeitung vom 21.04.2018. Die Allgäuer Zeitung und ihre Heimatzeitungen erhalten Sie

Bäckerinnung: Landesversammlung tagt in Kempten

Handwerk - Knapp 2.000 Bäckereien gibt es derzeit in Bayern, im bayerischen und württembergischen Allgäu sind es 150. Die Struktur sei im Freistaat im Vergleich zu anderen Gegenden Deutschlands noch relativ stabil, sagte der bayerische Landesinnungsmeister Heinz Hoffmann (München) am Rande der Verbandstagung in Kempten. Dennoch seien die Probleme der Branche unübersehbar: Konkurrenz drohe zunehmend vor allem durch den Lebensmittel-Einzelhandel, der ebenfalls Backwaren anbietet ? beispielsweise an Back- und Aufwärmautomaten. Dem hält die Bäckerinnung entgegen, dass die handwerklichen Betriebe Bewahrer des ?Kulturerbes Brot? seien. Die in Deutschland einzigartige Vielfalt an Backwaren war 2014 als ?Deutsche Brotkultur? in die Liste des immateriellen Kulturerbes der UNESCO aufgenommen worden.

Mehr über das Thema erfahren Sie in der Montagsausgabe unserer Zeitung vom 23.04.2018. Die Allgäuer Zeitung und ihre Heimatzeitungen erhalten Sie

Maibaum: Sicherheit wird im Allgäu großgeschrieben

Brauchtum - Das Maibaumaufstellen ist jedes Jahr aufs Neue ein großes Fest für die Familien, die begeistert sind, wenn solch ein Frühlingssymbol in die Höhe gehievt wird. Die Vereine sorgen dafür, dass die Zuschauer auf der sicheren Seite sind ? und Abstand halten. Über die Kommunen sind alle am Fest Beteiligten in der Regel auch versichert. Ein tragisches Unglück passierte 1999 in Kempten, als ein 17 Meter langer Maibaumstamm von einer Windböe erfasst wurde und auf eine Besucherin stürzte. Die Frau starb, ihr Enkelkind erlitt lebensgefährliche Verletzungen. Zur Rechenschaft gezogen wurde der damalige Vorsitzende des Vereins, der fürs Aufstellen des Maibaums verantwortlich war. Gegen ihn wurde ein Ermittlungsverfahren wegen fahrlässiger Tötung eingeleitet ? aber Ende 1999 von der Staatsanwaltschaft eingestellt. Der Kemptener zahlte 15 000 Mark an gemeinnützige Organisationen aus seiner Privatschatulle. Für das Schmerzensgeld des Kindes kam später die Haftpflichtversicherung auf.

Mehr über das Thema erfahren Sie in der Samstagsausgabe unserer Zeitung vom 21.04.2018. Die Allgäuer Zeitung und ihre Heimatzeitungen erhalten Sie

Bio-Gemüse in Unterthingau selbst anbauen ? auch ohne eigenen Garten

Ernährung - Selbst Gemüse anbauen geht auch ohne eigenen Garten. Wie, das zeigt die Solidarische Landwirtschaft (SoLawi) im Ostallgäuer Unterthingau. Seit vier Jahren bewirtschaftet eine Gruppe gemeinsam einen Acker und Gewächshäuser. Zurzeit verteilt die SoLawi 21 Ernteanteile. Zusammen tragen die Anteilseigner die Kosten und bauen nach den Prinzipien der ökologischen Landwirtschaft Gemüse und Kräuter an. Dafür erhält jeder Haushalt einen Teil der Ernte. Also beispielsweise Tomaten, Erbsen, Bohnen, Gurken, Wurzel- und Kohlgemüse.

Mehr über das Thema erfahren Sie in der Dienstagsausgabe der Allgäuer Zeitung, Ausgabe Marktoberdorf, vom 03.04.2018. Die Allgäuer Zeitung und ihre Heimatzeitungen erhalten Sie

Alpenverein in Marktoberdorf wächst und wächst

Vereinsleben - Etliche Vereine klagen über stagnierende oder gar sinkende Mitgliederzahlen. Nicht so der Alpenverein in Marktoberdorf. Mit knapp 2.700 Angehörigen ist er die größte Gemeinschaft in der Kreisstadt. Sie ist eine Ortsgruppe der Sektion Allgäu-Immenstadt. Den stetigen Zuwachs begründet Vorsitzender Wendelin Stitzinger mit einem abwechslungsreichen Programm für die ganze Familie. In diesem Jahr zieht die Ortsgruppe über das Sportheim des FSV an der Schwabenstraße um. Dafür gibt es zwei Gründe. Zum einen kündigte die Stadt ihnen die bisherige Unterkunft im Rathaus wegen Eigenbedarfs. Zum anderen platzen die Räumlichkeiten dort aus allen Nähten, weil die Ausrüstung, die die Ortsgruppe leihweise ihren Mitgliedern anbietet, immer umfangreicher wird. Teilweise wurde sie privat ausgelagert. Deshalb ist Stitzinger nicht ganz so traurig über den Auszug. ?Beim FSV vergrößern wir uns auf mindestens das Doppelte?, sagt er.

Mehr über das Thema erfahren Sie in der Donnerstagsausgabe der Allgäuer Zeitung, Ausgabe Marktoberdorf, vom 19.04.2018. Die Allgäuer Zeitung und ihre Heimatzeitungen erhalten Sie

Mitreißende Klänge beim Musikfest der schwäbischen Gymnasien

Musikfest der schwäbischen Gymnasien - Vom jungen Mittelstufenchor über preisgekrönte Chöre (Chorkids Illertissen), BigBands bis zu einem 100-köpfigen Orchester reichte das bunte Programm, das am Dienstagabend in der bayrischen Musikakademie in Marktoberdorf für einen voll besetzten Saal sorgte. Schulen aus ganz Schwaben konnten sich bewerben und waren nach einem Vorspiel zu diesem Fest eingeladen worden. Schirmherr Dr. Theo Waigel sorgte mit sehr persönlichen Anekdoten über seine musikalischen Anknüpfungspunkte für viele Lacher, und die jugendlichen Moderatoren führten gekonnt durch den Abend. Leise und zarte Töne wechselten sich mit sattem Blechbläsersound ab; die Palette der Stücke reichte von christlichen Liedern über Filmmusik bis zu rockigen Klängen. Den krönenden Abschluss bot das Orchester des Jakob-Brucker-Gymnasiums, das mit seiner Darbietung des Stücks "Begegnung" des Allgäuers Kurt Gäble das Motto des Abends musikalisch umsetzte. Beschwingt und begeistert verließen die Gäste den Saal, schwer beeindruckt, welch hohe musikalische Qualität und Vielfalt nicht nur an den musischen Gymnasien Schwabens gelebt wird. Chapeau!

Aprilwetter im Allgäu: Letztes Jahr Eis, heuer heiß

Klima - Hoch ?Norbert? und Kollege ?Onni? bescheren uns auch übers Wochenende prächtiges Frühlingswetter mit viel Sonne und hohen Temperaturen, die fast schon hochsommerlich anmuten. ?Vor allem die Sonne freut jetzt die meisten Leute, denn der letzte Winter war eigentlich zu warm, aber viel zu trüb?, sagt Diplom-Chefmeteorologe Joachim Schug. So habe es im vergangenen März beispielsweise im Allgäu nur knapp 80 Prozent der sonst üblichen Sonnenstunden gegeben. Auch am Samstag sollen die Temperaturen in der Region zum Teil wieder auf sommerliche Werte von 25 Grad ansteigen. Zuletzt seien solche Werte im April 2007 erreicht worden, sagt Schug.

Wie das Wetter nächste Woche wird, lesen Sie in der Samstagsausgab der Allgäuer Zeitung vom 21.04.2018. Die Allgäuer Zeitung und ihre Heimatzeitungen erhalten Sie

Super Stimmung beim Rockfrühling in Untrasried

Party - Was für eine Party! Insgesamt 10.000 Besucher haben am Wochenende den 20. Geburtstag des Untrasrieder Rockfrühlings gefeiert. Bands wie "Lost Eden", "Shark", "Born Wild" oder "Rock Olymp" heizten am Freitag und Samstag bis in die frühen Morgenstunden ein. Einige Rockfans nutzten das erste Frühlingswochenende des Jahres im Allgäu und campten sogar auf den Wiesen rund um das riesige Partyzelt. Bis zum Schluss herrschte friedliche und ausgelassene Stimmung. 

Ein Video und die besten Bilder vom Party-Wochenende gibt es auf allgaeu.life, dem neuen Online-Portal der Allgäuer Zeitung. Jetzt kostenlos kennenlernen.

Marktoberdorferin (19) fährt zur Fitness-Weltmeisterschaft

Bodybuilding - Die Marktoberdorferin Nina Maruhn startet am Wochenende bei der Bodybuilding- und Fitness-Weltmeisterschaft in Rumänien. Sie tritt in der Bikini-Klasse der Junioren an. In ihrer persönlichen Generalprobe hat sie vor kurzem sogar die internationale süddeutsche Meisterschaft der Frauen gewonnen.

Dass sie einmal diesen Erfolg haben würde, hatte die 19-Jährige vor wenigen Jahren selbst nicht gedacht. Sie saß als Jugendliche lieber vor dem Computer und hat ein Fantasy-Jugendbuch geschrieben. Mitten in der Pubertät hatte das zur Folge, dass ihr Körper ohne Bewegung einige Kilos zunahm.

Sie war mit sich und ihrem Leben unzufrieden – bis Vater Peter, 1993 deutscher Meister im Bodybuilding, sie mit ins familieneigene Fitnessstudio nahm. Seitdem blühe sie auf, sagt sie, sehe die Welt wieder positiv und spüre, wie gut Sport für Körper und Geist ist.

Mehr über das Thema erfahren Sie in der Donnerstagsausgabe der Allgäuer Zeitung, Ausgabe Marktoberdorf, vom 09.11.2017. Die Allgäuer Zeitung und ihre Heimatzeitungen erhalten Sie

Ostallgäuer Caritas-Geschäftsführer: Hartz IV reicht nicht aus

Armut - Der Geschäftsführer des Ostallgäuer Caritasverbandes, Franz Gast, hält die derzeitigen Hartz IV-Sätze für nicht ausreichend. ?Hartz IV heißt nicht Leben, sondern Überleben?, sagte Gast im Interview mit unserer Zeitung. Es gebe für diese Menschen keinerlei finanziellen Spielräume und sie können keine Rücklagen für außergewöhnliche Ausgaben bilden. Zudem seien sie einer Stigmatisierung ausgesetzt.? Viele Bezieher von Hartz IV müssen mit dem Vorurteil leben, sie wollten nicht arbeiten?, sagte Gast. Dabei kenne er selbst viele Menschen, die es gerne anders hätten, aber nicht die Chance bekommen.

Mehr über das Thema erfahren Sie in der Mittwochsausgabe der Allgäuer Zeitung, Ausgabe Marktoberdorf, vom 04.04.2018. Die Allgäuer Zeitung und ihre Heimatzeitungen erhalten Sie

Alles läuft nach Plan beim neuen Marktoberdorfer Hotel

Rundgang -

Das neue Marktoberdorfer Hotel ?Das Weitblick? liegt voll im Zeitplan, sagt Anna Zielke, die Direktorin des 4-Sterne-Hauses. Das wird ab dem 1. September planmäßig die ersten Gäste begrüßen, über 1750 Übernachtungen sind schon gebucht.

Viele der 98 Doppelzimmer und Suiten sind mittlerweile fertig hergerichtet. Eine erste Bewährungsprobe muss das Hotel im August bestehen. Dann sollen Testgäste quasi Probeliegen, die Restaurants, den Wellness? und Fitnessbereich testen. Bis dahin sollen neben der Sauna auch ein mexikanischer Ruheraum, ein Himalaya-Salzstollen und der Außenpool fertig sein.

Mehr über das Thema erfahren Sie in der Montagsausgabe der Allgäuer Zeitung, Ausgabe Marktoberdorf, vom 16.04.2018. Die Allgäuer Zeitung und ihre Heimatzeitungen erhalten Sie

Kinder freuen sich aufs Kinofest in Marktoberdorf

Veranstaltung - Schon zum 12. Mal lädt die Marktoberdorfer Filmburg am kommenden Wochenende zum Kinderkinofest ein. Für Kinder ab vier Jahren und Jugendliche wird der rote Teppich ausgerollt.

Gezeigt werden vom 16. bis 18. März sechs ausgewählte Filme, von der ?Biene Maja 2? über die aktuelle Verfilmung von Otfried Preißlers ?Die kleine Hexe? bis hin zu ?Das Mädchen

Finanziell und organisatorisch unterstützt wird Filmburgchefin Monika Schubert dabei vom Rotary-Club Marktoberdorf. Schon unter der Woche haben sich etliche Schulklassen mit insgesamt 1500 Schülern für Sondervorstellungen angesagt.

Mehr über das Thema erfahren Sie in der Montagsausgabe der Allgäuer Zeitung, Ausgabe Marktoberdorf, vom 12.03.2018. Die Allgäuer Zeitung und ihre Heimatzeitungen erhalten Sie

Trotz Regen: Tausende zieht?s zum Nostalgie-Rennen am Auerberg

Motorsport - Von Tausenden Motorsportfans aus Nah und Fern sehnlichst erwartet fanden die ersten 'Auerberg Klassik Tage' statt. Rund 350 Helfer ermöglichten die 'Wiederbelebung' des legendären Auerbergrennens, wobei kein klassisches Rennen, sondern eine Gleichmäßigkeitswertung für Oldtimermotorräder stattfand.

Hier galt es, zwei Wertungsläufe mit möglichst geringer Zeitdifferenz zu absolvieren. Dies hinderte aber die Teilnehmer keineswegs daran, sehr zur Freude der Zuschauer auch mal kräftiger am Gasgriff zu drehen. 'Das ruft unbedingt nach einer Wiederholung', meinten am Ende etliche Besucher und Teilnehmer.

Darauf wollte sich Hermann Köpf als Mitorganisator aber nicht festlegen. 'Erst mal aufräumen, das Ganze sacken lassen, Bilanz ziehen und etliche Nachgespräche führen. Das ist jetzt angesagt und dann schau? mer ?mal', ließ ein sichtlich erschöpfter aber zufriedener Organisator abschließend verlauten.

Mehr über das Thema erfahren Sie in der Dienstagsausgabe der Allgäuer Zeitung, Ausgabe Marktoberdorf, vom 19.09.2017. Die Allgäuer Zeitung und ihre Heimatzeitungen erhalten Sie

Marktoberdorf lässt sich Hallenbad viel kosten

Freizeit - Weil es sich viele Kommunen nicht mehr leisten können, schließen immer mehr Hallenbäder. Auch das Anton-Schmid-Bad in Marktoberdorf schreibt keine schwarzen Zahlen. Trotzdem machte der Stadtrat jetzt bei der Verabschiedung des Haushalts deutlich: Wir halten an unserem Bad fest und machen es regelmäßig fit. Die Stadt Marktoberdorf pumpt seit Jahren viel Geld in die Einrichtung: Im diesjährigen Haushalt sind für das Bad 1,7 Millionen vorgesehen. Gleichwohl versucht die Stadt, die Eintrittspreise auf einem moderaten Niveau zu halten. 1993 wurde das in Teilen 50 Jahre alte Hallen-Freibad zuletzt generalsaniert. Und Jahr für Jahr steckt die Stadt Geld in kleinere Sanierungsarbeiten.

Mehr über das Thema erfahren Sie in der Mittwochsausgabe unserer Zeitung vom 28.03.2018. Die Allgäuer Zeitung und ihre Heimatzeitungen erhalten Sie

@lljogi 2017 - Träume nicht dein Leben, lebe deinen Traum