Allgaeu News

Lawine geht nur wenige Meter vom Aggensteinlift entfernt nieder

- Nur ein paar Meter von der Spur des Aggensteinlifts am Breitenberg entfernt ist in der Nacht auf Montag eine Lawine niedergegangen. Das berichtet Hans Meyer, Chef der Pfrontener Lawinenkommission. ?Die Abrisskante war rund zweieinhalb Meter hoch?, erzählt er. Und in seinen Ausführungen schwingt auch ein Hauch von Selbstbestätigung mit. Schließlich hatten er und seine Kollegen gemeinsam mit der Breitenbergbahn entschieden, den Lift zu sperren. ?Die Entscheidung fiel einstimmig?, sagt Mayer. Betroffen war dabei nicht in erster Linie die Piste, sondern vielmehr die Liftspur des langen Schleppers. ?Es war einfach zu gefährlich, der ganze Hang links oberhalb des Aggensteinlifts ist in Bewegung?, sagt Mayer.

Mehr über das Thema erfahren Sie in der Mittwochsausgabe unserer Zeitung vom 20.02.2019. Die Allgäuer Zeitung und ihre Heimatzeitungen erhalten Sie

Cannabisplantage in Marktoberdorfer Keller aufgeflogen

Wohnungsdurchsuchung - Bei einer Wohnungsdurchsuchung am 18.02.2019 wurde im Keller eines 37-jährigen eine Plantage für Cannabispflanzen entdeckt. 16 solcher Pflanzen, die zwischen 25 und 80 cm groß waren, wurden sichergestellt. Im Wohnzimmer wurde weiteres Rauschgift (geerntetes Marihuana, Amphetamin, Ecstasy) sowie Cannabissamen und sogenannte Growboxen zum Aufziehen der Pflanzen gefunden. Den Hobbygärtner erwartet nun ein Strafverfahren wegen Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz.

Tochter (9) in Lindau getötet: Bundesgerichtshof hebt Freispruch gegen Mutter auf

Prozess - Ein neunjähriges Mädchen wurde im September 2016 tot in einer Lindauer Wohnung gefunden, die Mutter des Kindes war lebensgefährlich verletzt ebenfalls dort. Die Mutter soll das Kind getötet und anschließend versucht haben, Suizid zu begehen. Vor dem Kemptener Landesgericht wurde die damals 47-jährige Frau im März 2018 freigesprochen, die Richter sahen die Frau damals als nicht schuldfähig an. Der Bundesgerichtshof in Karlsruhe soll dieses Urteil nach Informationen des Bayerischen Rundfunks nun aufgehoben haben. Laut BR soll die Staatsanwaltschaft Rechtsmittel gegen das Urteil eingelegt haben, weshalb der Fall in Karlsruhe entschieden wurde. Der Bundesgerichtshof sieht einen sogenannten "Darstellungsmangel", da im Prozess in Kempten mehrere Gutachter unterschiedliche Ansichten ausgesagt hätten, das Landgericht aber nicht ausreichend erklären konnte, warum am Ende nur das Gutachten eines Experten ausschlaggebend war. Vor dem Kemptener Landgericht muss der Fall nun neu verhandelt werden. Wann es zum Prozess kommt, ist derzeit noch nicht ganz klar.

Viel Sonnenschein in den Allgäuer Alpen: Lawinengefahr auf Stufe 3 erhöht

Wetter - Der Tage freuen wir uns im Allgäu über milde Tagestemperaturen um die 10 Grad und Sonnenschein. Die ersten Biergärten eröffnen und Rennradler holen ihre Räder wieder aus dem Keller. Mit den frühlingshaften Temperaturen steigt aber auch die Lawinengefahr in den Allgäuer Alpen. Im Laufe des Tages steigt die Lawinenwarnstufe auf 3 an. Besonders an sonnenbeschienenen Steilflächen steigt die Gefahr der Selbstauslösung von feuchten Lockerschneelawinen. In tiefen und mittleren Lagen stellen Gleitschneelawinen das Hauptproblem dar. Diese rutschen verstärkt an noch nicht entladenen Wiesenhängen am Boden ab. Die nächsten Tage soll es auch weiterhin mild bleiben, deshalb rät die Lawinenwarnzentrale Skitourengehern, die Lawinengefahr bereits ab dem späten Vormittag zu berücksichtigen.

Mehrere Lawinen donnern in Tirol und Vorarlberg zu Tal

Naturgewalten - Durch die starke Sonneneinstrahlung und die kräftige Erwärmung sind in Tirol und in Vorarlberg am Wochenende Lawinen abgegangen. An der 1961 Meter hohen Blässe in der Nähe des Vilsalpsees (Tannheimer Tal) donnerten am Samstagmittag große Schneemassen ins Tal. Menschen wurden nicht verletzt.

Mehr über die Lawinen im Bregenzerwald und Lecherfahren Sie in der Montagsausgabe der Allgäuer Zeitung vom 18.02.2019. Die Allgäuer Zeitung und ihre Heimatzeitungen erhalten Sie

Platz am Modeon wird Ausweichquartier für Marktoberdorfer Martinsschule

Bauzeit - Nun steht es fest: In der Übergangszeit, in der die Grundschule St. Martin neu gebaut wird, ziehen die Mädchen und Buben in eine Ausweichschule am Modeon um. Mit 18:7 Stimmen hat dies der Marktoberdorfer Stadtrat beschlossen. Dem vorausgegangen war eine mehrstündige Diskussion über den Schulstandort an sich, vor allem aber über die möglichen Kosten für die Übergangslösung von bis zu 2,8 Millionen Euro. Eine Aufteilung der Schule auf zwei Standorte kommt aus pädagogischen und logistischen Gründen nicht in Frage. ?St. Martin soll St. Martin bleiben?, sagte Hauptamtsleiter Rupert Filser in der Sitzung. Das Areal am Modeon gilt deswegen als besonders geeignet, weil die Kinder auch Sportplatz und Turnhalle der Adalbert-Stifter-Schule mitnutzen können. Das Ausweichquartier soll in Modulbauweise auf hohem Niveau erstellt werden, den Vorgaben der Behörden genügen und so wirtschaftlich wie möglich sein, sagte Bürgermeister Dr. Wolfgang Hell. Dort sollen Kinder wahrscheinlich ab Herbst 2020 für zwei bis drei Jahre bleiben.

Mehr über das Thema erfahren Sie in der Mittwochsausgabe der Allgäuer Zeitung, Ausgabe Marktoberdorf, vom 20.02.2019. Die Allgäuer Zeitung und ihre Heimatzeitungen erhalten Sie

Grabungen für den Tunnel Bertoldshofen beginnen

Ortsumfahrung Marktoberdorf - Für den Bau des Tunnels in Bertoldshofen beginnt die heiße Phase: Nachdem die die oberirdischen Arbeiten fast abgeschlossen sind, fangen in Kürze die Grabungen für die Tunnelröhre an. Und weil dies bei jedem Tunnelprojekt ein besonderer Moment ist, wird dies dementsprechend gefeiert. Zur sogenannten Tunnelanschlagfeier am Montag hat sich hoher Besuch angesagt: Es kommen Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer und der bayerische Verkehrsminister Hans Reichhart. Der 600 Meter lange Tunnel Bertoldshofen ist Teil der künftigen Ortsumfahrung von Marktoberdorf.

Mehr über das Thema erfahren Sie in der Dienstagsausgabe der Allgäuer Zeitung, Ausgabe Marktoberdorf, vom 19.02.2019. Die Allgäuer Zeitung und ihre Heimatzeitungen erhalten Sie

Fahrzeuge wenden wegen Baustelle auf der B12 bei Altdorf: Unfall mit leichtverletzter Person

Verkehr - Auf der B12 kam es am Dienstag nach der Anschlussstelle Altdorf zu einem Verkehrsunfall, bei dem eine Person leicht verletzt wurde. Laut Polizeiangaben passierte der Unfall wegen wendender Autos. Wegen einer Baustelle bildete sich auf der Fahrbahn Rückstau, deshalb wendeten offenbar einige Fahrzeuge mitten auf der Straße. Ein Autofahrer teilte der Einsatzzentrale des Polizeipräsidiums Schwaben Süd/West über Notruf eine ?gefährliche und chaotische Verkehrssituation? mit, weswegen die Polizei mit Streifenfahrzeugen der Marktoberdorfer Polizei, der Verkehrspolizei Kempten und den Operativen Ergänzungsdiensten anrückte. Kurz nach der Auffahrt auf die B12 trafen die ersten Beamten auch auf ein wendendes Fahrzeug, welches in Richtung Kempten weiterfahren wollte. Dieses wurde angehalten und der Fahrer wurde angezeigt. Zeitgleich kam es zu einem Auffahrunfall am Stauende in Richtung Buchloe, da der Fahrer eines Wohnmobils mit Anhänger unaufmerksam war. Er fuhr auf das vor ihm stehende Auto auf. Die beiden Insassen wurden leicht verletzt und mussten in ein Krankenhaus eingeliefert werden. Das Auto wurde wiederum auf den Wagen davor geschoben. Alle drei Fahrzeuge mussten von einem Abschleppdienst geborgen werden. Es entstand Sachschaden von über 15.000 Euro. Zur Unfallaufnahme und zur Fahrbahnreinigung musste der Verkehr in Richtung Buchloe an der Anschlussstelle Biessenhofen bis 15:30 Uhr abgeleitet werden. Auch der dort über die B16 anfahrende Verkehr musste an der Auffahrt zur B12 in Richtung Buchloe abgehalten werden.  Das Polizeipräsidium Schwaben Süd/West weist in diesem Zusammenhang auf das hohe Gefährdungspotenzial solcher Wendemanöver auf Kraftfahrstraßen hin, deren folgen gravierend sein können. Daher sieht der Bußgeldkatalog ein Bußgeld von mindestens 200 Euro, mindestens einen Monat Fahrverbot und zwei Punkte im Fahreignungsregister für Kraftfahrer vor, die auf einer Kraftfahrstraße wenden. Sollte eine konkrete Gefährdung oder ein Verkehrsunfall die Folge sein, wird es zu einem höheren Bußgeld oder gar einem Strafverfahren kommen.

Stellenabbau: Nestlé verhandelt in Biessenhofen über Sozialplan

Teilschließung - Durch die Schließung einer Abteilung werden bei Nestlé in Biessenhofen im Sommer 106 Stellen abgebaut. Wie der Bayerische Rundfunk berichtet, verhandelt die Werksleitung daher derzeit mit der Gewerkschaft NGG über einen Sozialplan. Laut Informationen des Bayerischen Rundfunks sollen möglichst keine betriebsbedingten Kündigungen ausgesprochen werden. Gewerkschaft und Betriebsrat würden mehr darauf setzen, dass Mitarbeiter früher in Rente gehen und es eine Umstrukturierung der Arbeitsplätze geben soll.

Allgäuer Senioren immer häufiger im Visier von Betrügern

Prävention - Hunderte Senioren geraten im Allgäu jedes Jahr ins Visier von Betrügern und Einbrechern. Ganz weit oben auf der Liste: Telefonate, bei denen sich die Anrufer als Polizisten oder Familienmitglieder ausgeben und nach Geld oder Schmuck fragen. 253 solcher Anrufe wurden 2017 im Bereich des Polizeipräsidium Schwaben Süd/West bei Menschen über 65 Jahren registriert. Für 2018 gehen die Beamten von mindestens der doppelten Zahl aus ? und die Dunkelziffer dürfte noch weitaus höher liegen. Das weiß auch Elise Reiß. 18 Jahre lang hat sie in ihrem Ruhestand als ehrenamtliche Seniorenberaterin für die Polizei gearbeitet und Präventionsarbeit geleistet. Mit 80 Jahren und nach hunderten Vorträgen endet nun ihre zweite Karriere.

Mehr über das Thema erfahren Sie in der Montagsausgabe der Allgäuer Zeitung vom 18.02.2019. Die Allgäuer Zeitung und ihre Heimatzeitungen erhalten Sie

Wie eine Marktoberdorfer Grundschule für ein paar Jahre umziehen soll

Großprojekt - Der Neubau der Grundschule St. Martin ist ein Mammutprojekt. Bürgermeister-Sprecher Martin Vogler nennt es gar ?das größte Marktoberdorfer Bauprojekt seit dem Modeon?. Doch was passiert mit den 200 Martinsschülern in der mehrjährigen Bauzeit? Sie müssen vorübergehend umziehen und brauchen ein Ausweichquartier. Das wird voraussichtlich das Areal rund um Grundschule Adalbert Stifter und Modeon darstellen. Aber eine ganze Schule samt Schülern, Lehrern und Unterrichtsausstattung zu verlagern, ist auch eine millionenschwere Mammutaufgabe. Sowohl Eltern von Martins- als auch von Stifterschülern machen sich Gedanken darüber. Die Allgäuer Zeitung sprach darüber mit Verantwortlichen der Stadtverwaltung und stellten ihnen die wichtigsten Fragen.

Mehr über das Thema erfahren Sie in der Samstagsausgabe der Allgäuer Zeitung, Ausgabe Marktoberdorf, vom 16.02.2019. Die Allgäuer Zeitung und ihre Heimatzeitungen erhalten Sie

Kein Stillstand im Kampf gegen Leerstand in Marktoberdorf

Wirtschaft - Im Marktoberdorfer Geschäftsleben tut sich wieder so einiges. Ein neues Reisebüro hat eröffnet, eine Buchhandlung wird in neuen Händen weitergeführt, ein neues Wohn- und Geschäftshaus wird errichtet und ein Traditionshotel wieder auf Vordermann gebracht. Andere Geschäfte wiederum suchten sich neue Räume. Das gemeinsame Ziel: Sie wollen gemeinsam mehr Kunden anlocken und damit das Zentrum der Stadt attraktiver machen. Das wiederum hat ebenso zur Folge, dass sich neue Geschäfte und Dienstleister auch von auswärts dort ansiedeln, die Marktoberdorf als guten Wirtschaftsstandort wahrgenommen haben.

Mehr über das Thema erfahren Sie in der Montagsausgabe der Allgäuer Zeitung, Ausgabe Marktoberdorf, vom 11.02.2019. Die Allgäuer Zeitung und ihre Heimatzeitungen erhalten Sie

550 weitere Haushalte in Marktoberdorf erhalten schnelles Internet

Breitband - Gab es früher weiße Flecken auf der Landkarte, reizten die zum Entdecken und Forschen. Auch im Stadtgebiet von Marktoberdorf gibt es weiße Flecken. Sie allerdings zeigen Defizite auf. Stellen, an denen kein schnelles Internet vorhanden ist. Das soll sich spätestens in vier Jahren geändert haben. Dazu haben Bürgermeister Dr. Wolfgang Hell und Ralf Niepel, Regionalmanager Infrastruktur/Vertrieb Telekom, einen Vertrag unterzeichnet. Nach Abschluss der Maßnahme verfügten 99,7 Prozent aller Haushalte der Stadt über eine Internetgeschwindigkeit von mindestens 30 Megabit pro Sekunde beim Herunterladen von Daten, sagte Martina Wilde vom Freisinger Ingenieurbüro Josef Ledermann. Es begleitet den Breitbandausbau in Marktoberdorf von Anfang an.

Mehr über das Thema erfahren Sie in der Montagsausgabe der Allgäuer Zeitung, Ausgabe Marktoberdorf, vom 18.02.2019. Die Allgäuer Zeitung und ihre Heimatzeitungen erhalten Sie

Amtsgericht Kaufbeuren: Jugendlicher (19) muss nach Faustschlag ins Gefängnis

Justiz - Wegen eines Faustschlags muss ein 19-Jähriger ins Gefängnis. Das entschied das Kaufbeurer Amtsgericht. Als 18-Jähriger hatte er seinen ehemaligen Kumpel mehrfach als ?Hurensohn? beschimpft. Der Streit schaukelte sich auf, bis der Angeklagte mit der Faust zuschlug. Dass er für dieses Vergehen hinter Gitter muss, damit hätte der 19-Jährige mit türkischer Staatsangehörigkeit wohl nicht gerechnet. Er hatte sich bei seinem Opfer und dessen Eltern entschuldigt und auch das Opfer bekräftigte, dass er bei der Anzeige nicht überlegt habe, welche Folgen das für den früheren Freund haben könnte. Das Schöffengericht des Kaufbeurer Amtsgerichts sah jedoch in der Tat keine Jugendsünde, sondern vorsätzliche Körperverletzung. Mit Blick auf das Vorstrafen-Register des Angeklagten sprach der Richter von einer ?schädlichen Neigung?. Eine Bewährungsstrafe kam daher nicht in Frage. Der Richter fällte das Urteil: ein Jahr Haft nach Jugendstrafrecht.

Mehr über das Thema erfahren Sie in der Donnerstagsausgabe der Allgäuer Zeitung, Ausgabe Marktoberdorf, vom 14.02.2019. Die Allgäuer Zeitung und ihre Heimatzeitungen erhalten Sie

Auto überschlägt sich auf B12 bei Biessenhofen

Bildergalerie - Bei einem Verkehrsunfall auf der B12 bei Biessenhofen ist am frühen Sonntagmorgen eine 27-jährige Autofahrerin verletzt worden. Nach Angaben der Polizei hatte sich der Unfall gegen 4:40 Uhr ereignet. Die Frau war mit Ihrem Fahrzeug bei schneebedeckter Fahrbahn ins Schleudern geraten, von der Straße abgekommen und hatte sich überschlagen. Die alarmierte Feuerwehr musste die Autofahrerin mit einer Rettungsschere aus ihrem Fahrzeug befreien. Die 27-Jährige wurde in ein Klinikum gebracht. Die B12 war im Bereich Biessenhofen bis etwa 6:30 Uhr gesperrt. Am Fahrzeug entstand ein Sachschaden von rund 2.500 Euro.

Begeisterung und viel Applaus für das bunte Programm des Ronsberger Faschingsvereins

Heimatreporter-Beitrag - Am vergangenen Samstag wurde in Ronsberg mit dem traditionellen Hofball des Faschingsvereins die närrische Zeit eingeläutet. Ein abwechslungsreiches Programm mit Auftritten der Garden und Prinzenpaare sowie stimmungsvolle Musik durch die Band ?Diamonds? sorgten für ausgelassene Stimmung. Das bunt kostümierte Publikum tanzte und feierte in der Ronsberger Mehrzweckhalle bis spät in die Nacht. Bereits am Nachmittag zeigte der Ronsberger Hofstaat sein Programm beim Kaffeeball, der wie in den Jahren zuvor sehr gut besucht war. Bereichert wurden die Darbietungen am Abend durch die Gastgarde der Gaudilonia aus Bad Wörishofen mit ihrem Prinzenpaar Steffi III und Mario II. Nach dem gemeinsamen Einmarsch begrüßten Präsidentin Madeleine Glas und ihre beiden Vizepräsidenten Armin Bachmann und Jürgen Linder die Gäste. Durch das Programm führten die beiden Hofmarschälle Daniel Friesenegger und Michael Mayer, welches sogleich durch die Minigarde mit ihrem Gardemarsch und dem Miniprinzenpaar Sophia I und Luis I eröffnet wurde. Zwischen den Darbietungen der Garden gehörte die Tanzfläche dem Publikum. Die Teeniegarde legte einen flotten Marsch mit toller Choreographie aufs Parkett. Und das Teenieprinzenpaar Madleen I und Nicolai I präsentierten einen schön getanzten Walzer. Nachfolgend ehrte die Vorstandschaft Sarah Steininger und Sophia Weihele (beide Teeniegarde) für 11 aktive Vereinsjahre sowie Carina Glas (Trainerin) für 22 Jahre Vereinstreue. Nach dem sehenswerten Marsch der Garde aus Bad Wörishofen präsentierte im Anschluss das Prinzenpaar der Gaudilonia seinen Walzer. Im Showtanz ?Disney? stellten die Minis des Ronsberger Faschingsvereins verschiedene Disney-Figuren wie Mickey und Minnie Mouse, der König der Löwen und die Eisprinzessin dar und tanzten zur bekannten Filmmusik ihren tollen und abwechslungsreichen Tanz. Nach einer weiteren Tanzrunde nahmen die Großen die Bühne ein. Einen sauber getanzten und modernen Gardemarsch präsentierten die Mädels der Ronsberger Prinzengarde. Davor begeisterten bereits Prinzessin Monja I und Prinz Daniel III mit einem elegant getanzten Prinzenwalzer. Die Teeniegarde zeigte direkt im Anschluss ihren Showtanz zum Thema ?Su-per Mario? und tanzte dabei als Mario, Luigi, Joshi, Bowser und Prinzessin Peach eine sehenswerte und exakte Choreographie. Bei ihrem Showtanzthema ?Work and Travel? präsentierte die Garde der Gaudilonia eine Flugreise nach Sidney und London. Ihr Elferrat legte nach und zeigte bei ?Gnomeo und Julia? eine lustige Liebesgeschichte in Zwergenkostümen. Das Programmende bildete die Ronsberger Prinzengarde, unterstützt durch den Elferrat, mit ihrem Showtanz ?Fluch der Karibik?. Die eingespielte Truppe zeigte einen flotten und präzisen Tanz in aufwendigen Piratenkostümen und sorgte beim Publikum für tosenden Applaus. Im Anschluss wurde nochmals die Tanzfläche gestürmt und der erfolgreiche Tag für den Ronsberger Faschingsverein endete erst spät in der Nacht. Der Kaffee- und Hofball bildeten den Auftakt für die Faschingssaison in Ronsberg. 2019 ist wieder Umzugsjahr für den Faschingsverein und den ganzen Ort. Die beiden Umzüge schlängeln sich mit ihren großen und aufwendigen Wagen und fantasievollen Fußgruppen am 24.02. und 03.03. durchs Dorf, anschließend kann beide Male im beheizten Festzelt aus-giebig gefeiert werden. Zusätzlich finden am 27.02. ein Preisschafkopfturnier und am 01.03. der große Partyabend mit der Band ?Partyböcke? statt. Der Ronsberger Faschingsverein freut sich auf zahlreiche Besucher.

Polizei Marktoberdorf rettet Fuchs aus Jägerzaun

Tierisch - Am Mittwochvormittag wurde die Polizei Marktoberdorf über einen hilflosen Fuchs informiert. Dieser hatte sich im Tegelbergweg mit seinen Vorderpfoten in einem Jägerzaun verfangen und konnte sich selbst nicht mehr befreien. Die herbeigerufene Streife konnte den Fuchs mit Hilfe eines Anwohners und einer Decke aus der misslichen Lage befreien und kurz darauf unverletzt in einem Wald in die Freiheit entlassen.

Vier Einbrüche innerhalb weniger Stunden im Ostallgäu: Polizei sucht Zeugen

Einbruchsserie - Gleich viermal innerhalb kürzester Zeit sind bislang Unbekannte in Einfamilienhäuser im Ostallgäu eingebrochen. Die Einbrüche ereigneten sich am vergangenen Samstag, den 02.02.2019, zwischen 15:30 Uhr und 19:00 Uhr. Neben zwei Häusern in der Robert-Schuhmann-Straße und dem Carl-Orff-Ring in Marktoberdorf waren auch zwei Eigenheime in der Tegelbergstraße der Gemeinde Aitrang betroffen. Die unbekannten Täter stiegen in allen vier Wohnobjekten über die Terrassentüre ein. Die Einbrecher durchsuchten die Anwesen und erbeuteten Schmuck und Bargeld im Wert von mehreren tausend Euro. Laut Polizeiangaben befanden sich während der Einbrüche keine Personen in den Häusern. Vermutlich spähten die Unbekannten die Objekte im Vorfeld der Einbrüche aus. Sachdienliche Hinweise bitte an die Kriminalpolizeiinspektion Kempten unter der Telefonnummer 0831/99090 oder die Polizeiinspektion Marktoberdorf unter der Tel. 08342/96040.

Profitriathletin Laura Zimmermann aus Marktoberdorf gewinnt den Triathlon Ican Half Nordhausen Thüringen

Extremsport - Alles nach Plan verlief für Profitriathletin Laura Zimmermann aus Marktoberdorf beim Triathlon Ican Half Nordhausen Thüringen (1,9 Kilometer Schwimmen, 90 Kilometer Rad und 21,1 Kilometer Laufen). Bei sonnigem und sehr heißem Wetter galt es, eine Schwimmstrecke im kristallklaren Wasser, eine bergige Radstrecke und eine verwinkelte Laufstrecke, gespickt mit über 300 Höhenmetern, zu bewältigen. Nach 31:15 Minuten verließ sie als Erste das Wasser, stellte mit einer Zeit von 2:22:05 Stunden den Streckenrekord beim Radfahren um über vier Minuten ein und erreichte nach der Laufzeit vom 1:25:57 Stunden glücklich als Siegerin das Ziel mit einer Gesamtzeit von 4:22:50 Stunden, einem neuen Streckenrekord. Das nächste Ziel für die für den SV Würzburg 05 startende Athletin ist nun der Ironman 70.3 Rügen am 9. September, ein Rennen, welches schon lange auf Zimmermanns ?Bucket List? steht.

Wahl-Markoberdorfer arbeitet fu?r das neue Album von Rammstein

Rockmusik - ?Geigen brennen mit Gekreisch, Harfen brennen sich ins Fleisch.? In ebenso martialischer wie kryptischer Rammstein-Manier berichten die Berliner Rockstars im Internet von ihren Chor- und Orchesteraufnahmen, die sie in Minsk für ihr nächstes, von den Fans längst ersehntes Album gemacht haben. Dirigiert hat dabei ein Wahl-Marktoberdorfer: Wilhelm Keitel, der als ständiger Gastdirigent beim weißrussischen Rundfunkchor und -orchester arbeitet. Keitel arbeitet immer wieder mit Pop-Größen wie Yes, Helene Fischer und Conchita zusammen. Das erzählt der 67-Jährige in einem Café in Marktoberdorf beiläufig. Aktuell stehe auch eine Opernaufführung an ? bevor es mit Filmmusik-Größe Hans Zimmer und Profi-Musikern aus Minsk auf Europatour geht.

Mehr über das Thema erfahren Sie in der Donnerstagsausgabe unserer Zeitung vom 25.10.2018. Die Allgäuer Zeitung und ihre Heimatzeitungen erhalten Sie

Biessenhofener Nestlé-Mitarbeiter atmen etwas auf

Abteilungs-Schließung - Nach der Krisenstimmung wird aufgeatmet: So lässt sich die aktuelle Stimmung im Nestlé-Werk Biessenhofen beschreiben. Dort wird die Produktionsabteilung für Kindercerealien geschlossen ? was im Sommer für einen Schock, für Unverständnis und Wut bei Betroffenen gesorgt hatte. Zumal vom ?Wegsparen? von 106 Arbeitsplätzen dort die Rede war. Nach mehrmonatigen Verhandlungen sieht die Lage nicht mehr ganz so düster aus: Denn in dem Ostallgäuer Werk versucht man, wie es nun heißt, die vom Konzern festgelegten Einsparungen ohne betriebsbedingte Kündigungen zu bewältigen. Vor allem mithilfe der Vorruhestandsregelungen, die offenbar recht großzügig ausfielen. Noch vor Weihnachten hatten sich Nestlé, Gesamtbetriebsrat und Gewerkschaft noch auf einen Sozialtarifvertrag geeinigt (wir berichteten kurz). Er gilt für alle von den Einsparungen betroffenen Werke.

Mehr über das Thema erfahren Sie in der Dienstagsausgabe der Allgäuer Zeitung, Ausgabe Marktoberdorf, vom 29.01.2019. Die Allgäuer Zeitung und ihre Heimatzeitungen erhalten Sie

Die 40. Ostallgäuer Kunstausstellung im Künstlerhaus in Marktoberdorf ist eröffnet

Schwäbische Künstler - 65 aktuelle Werke vorwiegend schwäbischer Künstler sind bei der 40. Ostallgäuer Kunstausstellung im Marktoberdorfer Künstlerhaus zu sehen. Mit der Vergabe der drei hochdotierten Preise eröffnete Bürgermeister Dr. Wolfgang Hell die Ausstellung, die bis 13. Januar zu sehen ist. An Gerhard Ribka (Irsee) ging der Johann-Georg-Fischer-Kunstpreis (dotiert mit 3000 Euro) für seine beiden kleinformatigen Werke ?Der Balkon? und ?Am Main?. Den Sonderpreis der Franz Schmid Stiftung (2500 Euro) erhielt die in Tschechien geborene und in Ottobrunn lebende Eva Lucie Triftshäuser für ihr Werk ?Wartend?. Für seine Skulptur ?Hase B 5? sprach die Jury Winfried Becker (Kempten) den Familie Paul Breitkopf-Preis (2000 Euro) zu. Insgesamt waren 251 Arbeiten eingereicht worden. Über die Künstler und ihre preisgekrönten Werke sprach bei der Ausstellungseröffnung die Direktorin des Künstlerhauses, Maya Heckelmann. Zur Ausstellung ist ein Katalog erhältlich.

Mehr über das Thema erfahren Sie in der Freitagsausgabe der Allgäuer Zeitung, Ausgabe Marktoberdorf, vom 26.10.2018. Die Allgäuer Zeitung und ihre Heimatzeitungen erhalten Sie

Handball Bezirksoberliga : TSV Sonthofen - SG Biessenhofen-Marktoberdorf 35:27

Bildergalerie - Handball - Im Spiel der Bezirksoberliga siegte der TSV Sonthofen gegen den SG Biessenhofen-Marktoberdorf.

Marktoberdorfer Stadtrat will keine neue Schulden machen

Finanzen - Investieren und trotzdem möglichst keine neuen Schulden machen: Dieses Ziel haben sich die Fraktionen im Stadtrat von Marktoberdorf gesetzt. Denn in ein paar Jahren steht der millionenschwere Neubau der Grundschule St. Martin an. Da will sich die Kommune nicht schon im Vorwege durch andere Maßnahmen verschulden. Dennoch ist nicht alles auf dieses Projekt fokussiert. Bezahlbarer Wohnraum für alle Bevölkerungsschichten, genügend Kita-Plätze, Maßnahmen zu Erhalt der geschützten, historischen Lindenallee und das Ankurbeln eines Öffentlichen Personennahverkehrs sind weitere gemeinsame Ziele. Aber die einzelnen Fraktionen haben auch weitreichende Schwerpunkte, die sie von anderen Fraktionen unterscheiden.

Mehr über das Thema erfahren Sie in der Dienstagsausgabe der Allgäuer Zeitung, Ausgabe Marktoberdorf, vom 15.01.2019. Die Allgäuer Zeitung und ihre Heimatzeitungen erhalten Sie

Aus für Staffel-Mix-Marathon in Marktoberdorf?

Vereins-Auflösung - Schluss, aus, vorbei, Geschichte? Der Verein Staffel-Mix-Marathon hat sich aufgelöst. Ob es diese beliebte Veranstaltung in Marktoberdorf jemals wieder geben wird, ist ungewiss. ?Von unserer Seite aus nicht?, macht Stefan Schmid, bisher Zweiter Vorsitzender, unmissverständlich klar. Ob ein anderer Verein die Organisation übernimmt, wisse er nicht. Dem Rhythmus von zwei Jahren folgend hätte der Wettbewerb nächstes Jahr wieder stattfinden sollen. Es wäre die neunte Auflage gewesen. Der Verein Staffel-Mix-Marathon habe sich in einem Zwiespalt befunden, sagt Schmid. ?Auf der einen Seite werden die, die sagen, das ist eine tolle Veranstaltung, immer mehr, und auf der anderen Seite die, die die Arbeit leisten müssen, immer weniger.? Ein Kernpunkt, der dem Vorstand viel Kopfzerbrechen bereitete, war die sinkende Zahl der Teilnehmer. Dass die Marke von rund 900 Startern wie bei der Premiere irgendwann wieder erreicht wird, glaubten nur die kühnsten Optimisten. Aber mehr als 300 wie zu schlechtesten Zeiten hätten es schon sein sollen.

Mehr über das Thema erfahren Sie in der Montagsausgabe der Allgäuer Zeitung, Ausgabe Marktoberdorf, vom 03.12.2018. Die Allgäuer Zeitung und ihre Heimatzeitungen erhalten Sie

@lljogi 2017 - Träume nicht dein Leben, lebe deinen Traum